Mittwoch, 8. Juli 2009

Bye Bye Australia.. Singapore here I come!

Dies wird vermutlich mein letzter Eintrag sein:
Mit einem unguten Gefuehl im Magen aber gleichzeitig auch riesiger Vorfreude auf zu Hause habe ich am 07.07.09 Australien in der SQ246 verlassen und mich auf den Weg nach Singapur gemacht.
Die Uhr tickt.. wenige Tage, Stunden und ich sehe mein zu Hause wieder..
Singapur kann kaum noch verarbeitet werden soviele Dinge schwirren in meinem Kopf herum, aber trotzdem geniesse ich meine 2 Tage im Staat.
Heute begann mein Tag mit einer Besichtigung von meinem Viertel "Little India" - die Tempel sind unglaublich!!! Ich wuenschte nur ich koennte euch alles zeigen, aber meine alte Kamera hat sich vor einigen Tagen mit dem selben Fehler verabschiedet wie meine neue (...) Herzlichen Glueckwunsch!
Aber meine Stimmung laesst sich nicht trueben. Nach einer Besichtigung von klein Indien fuhr ich quasi ins Nachbarviertel "Chinatown"... Es ist als koennte ich hier in Singapur nicht nur ein Land, sondern gleich drei besuchen. Ich kann es nicht in Worte fassen.. Aber es ist einmalig!
Meine Rundreise durch die halbe Welt beendete ich mit einem langen Spaziergang auf DER Einkaufsmeile der Stadt.. Gucci, Dolce... undundund.. Natuerlich war ich nicht hier um einzukaufen, vielmehr um die Gebaeude zu bestaunen..
So hatte ich am Ende des Tages drei kontrastreiche Viertel besucht und kann jetzt gluecklich sagen schon viel gesehen zu haben.
Morgen folgt ein Besuch des botanischen Gartens und ich werde in einen der weltbesten Zoos gehen - weisse Tiger! JUHU :) Vmtl nehme ich noch die Nachtsafari in demselbigen mit und werde muede ins Bett fallen um mich am naechsten Morgen voller Glueck auf den Weg nach Hause zu machen!
ich hoffe alle meine Berichte .. Neuseeland.. die Kinder... Australien.. einige Pannen.. all das war ein wenig interressant und die Fotos haben euch gefallen.
ich freu mich auf euch!
eure Sina

Dienstag, 30. Juni 2009

Rolling down the Eastcoast...

Nachdem ich mich von meiner Truppe in Cairns verabschiedet hatte hiess es fuer mich nur noch 'Greyhound'. Stundenlange Fahrt im Bus kamen mir endlos vor im Vergleich zu unserem Roadtrip.
Erster Stop: Townsville.. Wer aufgepasst hat weiss, dass ich hier schon war.. Fuer mich bot die Stadt nur einen Zwischenstop auf dem Weg die Ostkueste hinunter, da die Fahrt nach Airlie Beach in einem Zug zu lange gewesen waere. Abends dort angekommen stand ich leider vor einem Problem... Die ganze Stadt war voellig ausgebucht, kein Hostel mehr frei... Ich lief also mit einer Daenin, die genauso verzweifelt war wie ich von Backpacker zu Backpacker und schliesslich endeten wir in einem Hostel am Rande der Stadt (nach stundenlangem Laufen MIT Gepaeck). Ja.. Das muss ich nicht nochmal haben hab ich mir gedacht.. Fuer Airlie wurde schonmal telefonisch das Hostel gebucht...
Zweiter Stop: Airlie Beach. Hier gibt es eigentlich nicht viel zu sehen... Ich verbrachte zwei Naechte im Magnums Backpackers und habe ein paar nette Leute kennengelernt, aber ausser tagsueber an der Lagune zu liegen und sich zu sonnen gab es hier nicht wirklich viel zu tun...Airlie Beach ist eigentlich nur ein Zwischenstop fuer all diejenigen die den Segeltrip auf die Whitsunday Islands machen (den ich mir leider nicht mehr leisten konnte).. Also war es eher langweilig.. Trotzdem hatte ich zwei lustige Abende dort mit einem Haufen Englaender und Kanadiern.
Dritter Stop: Hervey Bay. Hervey Bay ist nur ein kleiner Ort am Meer (wie Townsville und Airlie), aber fuer mich bedeutete er Abenteuer... Von hier aus startete naemlich unser Trip nach Fraser Island. Ich hatte den Self-Drive fuer 2 Naechte auf der Insel gebucht, was bedeutete dass ich mit 6 anderen Leuten in einem Jeep die Insel befuhr.. Fraser Island ist eigentlich ein einziger Sandberg mit allerdings wunderschoenen Fleckchen... Creeks, Seen, Schildkroeten, Strand, Strand und nochmal Strand, Palmen, Kakteen, Felsen und natuerlich: Walen!

Es ist WALSAISON, was mich unglaublich gefreut hat und vom Indian Head (einem Aussichtspunkt auf Fraser) erblickten wir gleich 3 Buckelwale... :-) Das hat mich gluecklich gemacht.. Und zu allem Ueberfluss sahen wir auch noch einen auf unserem Weg mit der Faehre zurueck zum Festland... Allein dafuer hat sich Fraser Island schon gelohnt...

Der Buckelwal

Dennoch will ich nicht viel weiter ueber die Insel sprechen, ich denke viele kennen sie und Bilder werden fuer sich sprechen:



Der goldene See



Dingo

Der Strand

Ein weiterer See (aehnlich wie Lake Mc Kenzie)


Unser Jeep "Gertrud" (Sina steigt grad ein)



Gruppe B (wir) und Gruppe C

Ich vorm Shipwreck

Unser Trupp bei schoener Abendsonne - Group B Rocks!

Lake Wabby (unten rechts im Bild)


Lake Mc Kenzie

Jetzt geht es nach Rainbow Beach, wo ich eine weitere Nacht bleibe...Und wieder einmal heisst es: Eine Busfahrt die ist lustig, eine Busfahrt die ist schoen...

eure Sina

Sonntag, 21. Juni 2009

Darwin -> Cairns, 16.500 Kilometer – 1 ½ Wochen und ein platter Reifen

The Outback Experience
Ja.. seit Darwin habe ich mich nicht mehr gemeldet, aber ist ja auch nun nicht soooo lange her. Hier sind meine Erlebnisse:
Am Montag den 08.06. ging der Trip also los. Sebastian, Simon, Per und Ich machten uns auf den Weg nach Ayers Rock. Im Endeffekt war die Fahrt kuerzer als wir gedacht hatten. Aber trotzdem lange genug . Da wir schon 16.500 Kilometer hinter uns haben (laenger als die Fahrt von hier zurueck nach Deutschland) fuehlt sich nichts mehr zu lange an.
Unser erster Stop war in einem kleinen Nationalpark in dem wir gecamped haben. Schon jetzt war es vieeeeeeel zu kalt in der Nacht, doch ein netter Herr verriet uns, dass wir uns im Outback sprichtwoertlich den Arsch abrfrieren wuerden. (Keine Luege)
Am naechsten Tag fuhren wir dann weiter nach Alice Springs. Dann erwartete un seine unerfreuliche Ueberraschung. Am spaeten Nachmittag mussten wir ungewollt halten, da einer unser Reifen platt war. Gott sei dank blieb der Unfall aus, da der Reifen langsam an Luft verloren hatte, aber trotzdem.. Schlimm genug. Meine Jungs hatten die Sache jedoch im Griff und nach ca. 15 Minuten hatten wir unseren Ersatzreifen am Auto und einen platten Reifen im Kofferraum, den wir in der Stadt ersetzen wollten.

Zu dumm nur, dass unser Ersatzreifen nicht genuegend Luft hatte. Also mussten wir mit einem Hoechsttempo von 80 km pro Stunde weiterfahren und kamen eine stunde spaeter in alice an als wir geplant hatten.
Soweit so gut. Nach einer furchtbar kalten nacht kauften wir also einen neuen reifen fuer 100 dollar und schon ging der trip weiter.
Alice springs hatte nicht viel zu bieten, daher fuhren wir noch am selben Tag los zum Ayers Rock, wo wir auch abens dann ankamen. Puenktlich zum Sonnenuntergang standen wir am Sunsetviewing Point und betrachten Uluru in seiner vollen Pracht.


Das atemberaubenste war jedoch nicht den Fels im Abendlicht zu sehen, vielmehr ihn das erste Mal vom Auto aus in der Mitte von Nichts zu erblicken.
Wir uebernachteten dann im Ayers Rock Resort (2 Naechte) um genuegend Zeit fuer Wanderungen um den Uluru und die Olgas zu haben. (5 Grad in der Nacht.. aaah)
Sprich, naechster Tag: 9 km Wanderung um den Uluru herum… Ein schoener Gang, aber nicht allzu abwechslungsreich. Ich denke man muss ihn doch einmal gemacht haben. AUF den Felsen selbst zu klettern liessen wir, da es gegen die Traditionen der Aborigines verstoesst.. heiliger Platz und so.
Wir schlossen den Tag mit einer kurzen Wanderung an den Olgas ab (2,4 km) und dem Sonnenuntergang an der Viewing Platform.


Unseren zweiten Tag dort verbrachten wir lediglich bei den Olgas, wo noch ein Walk ausstand, welcher uns alles schon viel besser gefiel, als die Wanderung um den Uluru herum. Es war ziemlich windig in der Schlucht zwischen den Olgas, aber auf jeden Fall warm genug fuer die Wanderung. Sonnenschein pur. Aber so ist es in der Wueste… Am Tag warm, des Nachts eisig kalt.
Am naechsten Tag checkten wir aus und fuhren zum Kings Canyon. Der errinntete uns sehr an den Karijini Nationalpark (Fotos habt ihr gesehen.
Wir uebernachteten im Kings Canyon Resort und gestaerkt konnten wir auch hier einige Walks bestreiten.
Dort oben (auf dem Canyon) verflog schnell der Eindruck dass es wir Karijini ist, den so ein Canyon ist doch was anderes… Oben waren einige Gruenstreifen und der ‘Garten Eden’ zog sich einmal durch den Canyon hindurch.


Wirklich schoen! Nach den paar Tag waren wir dann aber doch ganz schoen muede vom laufen (nix mehr gewohnt, also schlossen wir den Tag mit einem Filmchen im Zelt ab.
Das war im wesentlichen unsere Outbackerfahrung..Ich denke der platte Reifen gehoerte einfach dazu. Nach Kings Canyon fuhren wir wieder in die Zivilisation nach Townsville. 2500 Kilometer in drei Tagen. Nicht schlecht Herr Specht sag ich da nur. Sitzen, sitzen, sitzen.
Nach 2 Naechten in einem superbilligen Hostel in Townsville (endlich Ostkueste) sind wir in Cairns gelandet und bald trennen sich unsere Wege.
In 3 Wochen ist die Sina schon zu Hause und den Rest der Zeit wird sie vorraussichtlich alleine verbringen.
So viel von mir
Leute lernt man immer irgendwo kennen.
Also keine Panik auf der Titanik
Eure Sina

Freitag, 5. Juni 2009

Exmouth bis Darwin – 2 Wochen, 10.000 km und eine ueberfahrene Python

So meine lieben Freunde, es gibt einiges nachzuholen… In 2 Wochen habe ich natuerlich reichlich erlebt. Fangen wir also mit Exmouth und dem Highlight unseres Trips an.

Das Walhaischnorcheln: Wir haetten es kaum besser treffen koennen.. Das Wetter war am entscheidenen Tag unschlagbar, kein Woelkchen am Himmel und die Sicht im Wasser war die Beste seit 2 Wochen. Zu Beginn sind wir mit unserem Schiffchen raus aufs Meer gefahren um dim Riff schnorcheln zu gehen um sich an Flossen, Schnorchel etc zu gewoehnen.

Dann fing der Ernst an: Es ist ein unglaubliches Erlebnis neben diesen Giganten im Wasser zu schwimmen! Wir waren sicher 9 mal mit verschiedenen Walhaien (ich glaube es waren 3 verschiedene) im Wasser schnorcheln und es war jedes Mal atemberaubend. Aber nicht nur die Walhaie ware ein Hit – Nach dem Fruehstueck um 10 Uhr sagte unser Skipper wir koennten einen Abstecher zu einer Gruppe Delphine machen – Einer GRUPPE? Die Crew schaetzte die Zahl auf etwa 700 – Ein Drittel davon ueber Wasser – und alle um unser kleines Boot herum. Der Wahnsinn! Ich glaube ich war selten gluecklicher als in diesem Moment – Da vergisst man wirklich alles um sich herum.

So eine Begegnung mit den Delphinen ist ausserdem sehr selten dort oben – Es passiert etwa 5 Mal im Jahr, dass man auf eine derart riesige Gruppe trifft. Es war also der reinste Glueckstag!
Ausserdem durften wir noch die Bekanntschaft mit Schildkroeten, Seeschlangen und fliegenden Fischen machen – allerdings vom Boot aus ;-)
Nach einer erholsamen Nacht auf dem Campingplatz ging es dann auf zum Karijini Nationalpark, wo wir 2 Tage geblieben sind. Nach so viel Nixtun beschlossen wir mal wieder schoen wandern zu gehen…

Karijini

Das Trekking dort war einzigartig. Von den Lookouts hatte man eine super Aussicht auf die Schluchten und Pools und unten in den Schluchten machte es super Spass an den Waenden entlang zu klettern, durch die Rockpools zu schwimmen (die eisig waren) und, und, und…
2 Tage pures Vergnuegen, allerdings ohne Dusche und mit vielen Dingos in der Nacht um uns rum.

Kakadu Nationalpark

Am 29. Fuhren wir dann in einem Zug die 900 Kilometer nach Broome wo es schon spuerbar waermer war in der Nacht.
Die Zivilisation wurde mit einem Essen bei Mc Donalds und einer Dusche begruesst.
Am Sonntag verbrachten wir einen Tag am Surfstrand (Cable Beach) und jeder versuchte sich mal auf dem Board. Ich war natuerlich die Einzige von uns die in den Felsen gelandet ist – autsch.
Am naechsten Tag dann standen 1000 Kilometer Richtung Grenze (Northern Territory) an um nach Katherine und zum Kakadu Nationalpark zu kommen.

Nach einem Tag reiner Fahrerei kamen wir also an unserem Ziel Katherine an und hatten einen kurzen Stop um in den Hot Springs zu schwimmen. Die waren zwar nicht heiss, aber eine angenehme Temperatur um darin zu baden.


Danach ging es weiter zum Kakadu Nationalpark. Wir hielten am ersten Bushcampin, welches auf dem Weg war um unser Zelt dort aufzuschlagen.
Ausser uns war nur noch ein Campervan dort, also waren wir etwas unsicher.. Aus welcher Richtung kommen nun die Krokodile??


Wir wurden aber – danke Gott – verschont und sichteten lediglich einige Spinnen (riesige!).
Am naechsten Tag fuhren wir zum nahen Wasserfall und wagten uns nach oben zum Lookout. Dort fanden wir wunderschoene Rockpools die garantiert Krokodilfrei waren und nur so zum abkuehlen einluden.


Gegen spaeten Nachmittag machten wir dann noch einen Abstecher ins Aboriginal Cultural Centre um uns ein wenig schlau zu machen.
Nach einer weiteren Nacht im Park schauten wir uns noch einen Lookout an und ein paar Aborigine-Malereien und fuhren dann zu den ‘Jumping Crocs’ am Adelaide River, die wir uns eben angeschaut haben.


Und nun sind wir endlich wieder mit einem Bett zum Schlafen in Darwin! Hier ist es superwarm und schwuel, aber wir geniessen es :-)
Nur noch wenige Tage und Steffi trennt sich von uns und wird durch unseren alten Freund Sebastian (Schwede aus Melbourne) im Auto ersetzt (na ob das ein wuerdiger Ersatz ist? ;-))
Das wars von mir
Wir machen uns weiter auf unsere Reise in den Sueden um die Mitte des Landes zu erkunden. Auf gehts zum Uluru!
Eure Sina




Jumping Crocodiles

Sonntag, 17. Mai 2009

Perth bis Coral Bay - 7 Tage, 6500 km gefahren und 1 toter Vogel


Coral Bay

Shell Beach

Monkey Mia



Unsere erste Nacht in Perth haben wir auf einem Campingplatz etwas ausserhalb verbracht, da alle Hostels ausgebucht waren. Dort hatten wir einen schoenen BBQ Abend mit ein paar deutschen Maedels, die wir in Nyah West kennengelernt haben – So sieht man sich wieder.


Am naechsten Tag nach einem Bad im Spa am Morgen sind wir zum Strand gefahren um mal richtig das schoene Wetter zu geniessen. Nachmittags haben wir dann im Billabong Backpackers eingecheckt.. Perth war die Erholung und Zivilisation Pur fuer uns.

Abens sind wir dann mit den Englaendern, die wir in Nyah kennengelernt haben (jeder wagt sich nun wohl in die grosse weite Welt aus der Einoede heraus) im Black Bettys feiern. Gute Livemusik, guter Club, nette Leute – War ein gelungener Abend!


Den Samstag haben wir mit Bummeln in der Stadt (die wunderschoen ist), einem weiteren Strandbesuch und einem weiteren Abend im Black Bettys verbracht.


Sonntag war Ruhetag. Eigentlich wurde alles erledigt, was man nur in der Zivilisation erledigen kann, sprich Waesche waschen, Internet und und und.


Sonntag Abend war es dann so weit: Steffi war endlich wieder mit am Start! Wir haben sie gegen 10 Uhr vom Flughafen abgeholt und waren wieder vereint ;-)


Bis Montag Mittag waren wir dann alle zusammen noch in der Stadt, Essen kaufen etc. und dann ging auch schon unser Roadtrip los (jetzt zu viert) in Richtung Pinnacle Desert.


Was das ist,… hoert ihr bei der naechsten Maus ;-) Nur Spass..

Nach einer Nacht auf dem Campingplatz, wo wir eine nette kleine Geburtstagsfeier fuer eine dort kennengelernte Englaenderin hatten, standen wir morgens zum Morgengrauen auf um die Pinnacle Wueste im Sonnenaufgang zu bestaunen.

Die Pinnacle Desert ist eigentlich eine Sandwueste mit vielen Sandsteinformationen, kleinen Felsen die in die Hoehe ragen,… Insgesamt sieht das eben ziemlich intressant aus. Leider versprachen wir uns mehr von dem Sonnenaufgang als er im Endeffekt war, also ging es wieder ab ins Bett und mit richtigem Sonnenschein dann gegen 11 auf eine neue, erfolgreichere, Erdkundungstour.

Nach den Pinnacles ging es dann zum Kalbarri Nationalpark, wo wir aber erst gegen Abend eintrafen. Daher sind wir direkt zum Campingplatz gefahren (wo wir 2 Naechte geblieben sind) und haben den vollen naechsten Tag genutzt um uns den Nationalpark mit seinen wunderschoenen Schluchten und Flusslauefen anzuschauen.


Dort sind wir zu verschiedenen Lookouts gefahren, die alle atemberaubend waren. Leider haben wir auf einer der DirtRoads dort eine Radkappe verloren, aber naja… Auto faehrt ja noch!


Habe noch um alles perfekt zu machen ein Bad im Murchison River genommen und nach einer weiteren Nacht machten wir uns dann am naechsten Tag in Richtung Monkey Mia.


Auf dem Weg zu Monkey Mia hielten wir am beruehmten Shell Beach – Einem Strand, der einzig und allein, wie der Name schon sagt, aus Muscheln besteht. Richtig schoener Anblick. Und dieses tuerkisene Meer. Das einzig abschreckende war der Name der Gegend: Sharks Bay… Da will man nicht unbedingt ins Wasser springen.

In Monkey Mia selbst gibt es abens nicht sehr viel zu sehen… Denn der kleine Ort ist einzig und allein fuer seine Delphine bekannt, die morgens von Pflegern direkt am Strand aus der Hand gefuettert werden. Die Tiere schwimmen also bis ins knietiefe Wasser heran und man kann sie von ganz nahem beobachten. Sogar eine kleine Schildkroete ist angeschwommen. Richtig schoen, aber natuerlich auch total touristisch!


Nach der Delphinschau machten wir uns weiter auf den Weg in Richtung Coral Bay zum NINGALO REEF, einem der beruehmtesten Riffe der Erde. Hier kann man direkt vom Strand aus zum Korallenriff schnorcheln und die schoensten Fische sehen… Viele sagen, dass Ningaloo Reef sei sogar schoener als das Great Barrier Reef, aber das kann ich natuerlich schlecht beurteilen. Auf jeden Fall ist es naeher am Strand. Und hier sind wir jetzt seit sage und schreibe 3 Tagen und ich liebe es.

Das schnorcheln durchs Wasser ist einzigartig und ich koennte es jeden Tag machen.

Spaetestens Freitag geht es dann aber wieder auf Abenteuerreise, da dann das Walhaischnorcheln in Exmouth auf den Programm steht.

Ich freue mich jetzt schon J

Uebrigens muss man hier in Western Australia arg aufpassen, wenn man gegen Abend mit dem Auto die Strasse entlang faehrt. Wir trauen uns jedes Mal nur an die 60 heran und vermeiden es weitgehend im Dunkeln zu fahren, da zu viele Kaenguruhs unterwegs sind. Freunde von uns, welche allerdings dummerweise mit ueber 100 die Landstrasse bei Daemmerung langgebrettert sind, hat es direkt umgeworfen als – Achtung! – eine Kuh ihnen vor den Jeep lief! Jepp…


Wir haben bis jetzt bloss Kaninchen und Voegel ueberfahren, die nicht vor sondern unter unser Auto geflogen bzw gelaufen sind also toitoitoi. Wir passen auf uns auf!


Liebe Gruesse vom andern Ende der Welt

In weniger als 2 Monaten habt ihr mich wieder


Eure Sina


Samstag, 9. Mai 2009

9 Tage, 8 Naechte, 3800 Kilometer und ein totes Kaninchen...





Jaaaa! Ich lebe noch :-)
Und habe natuerlich jetzt einiges zu erzaehlen!

Fangen wir von vorne an:
Sonntag Frueh haben wir Nyah West verlassen und uns auf den Weg nach Adelaide gemacht um ein Auto zu kaufen, aber das ist ja schon bekannt.
Und so schnell wie wir ein Auto gefunden hatten (nach 2 Tagen Suche - einfach perfekt) ging der Trip auch schon fast los.
Nachdem wir noch volle Campingaustruestung ergattert hatten und somit gut vorbereitet waren fuhren wir schon Mittwoch Nachmittag (nach einem leckeren Essen bei IKEA) los in den Mt. Remarkable Nati0nalpark.
Als wir in der Daemmerung in den Park fuhren kamen uns von allen Seiten Kaenguruhs entgegen - ja ich weiss.. in der Daemmerung fahren ist gefaehrlich, aber wenn hier ja aufgrund des Winters die Sonne schon um 6 untergeht laesst sich das nunmal nicht vermeiden.
Wie gesagt.... Ein Kaenguruh nach dem Anderen huepfte an unserem Auto vorbei und wir waren erst mal richtig davon beeindruckt so in der Natur zu sein. (Crashs gab es keine).
Der Campingplatz war wirklich gut (sogar solarbetriebene Duschen) und am naechsten Morgen beim Fruehstueck kam ein Emu an unserem Zelt vorbei - nett ;)
Schon ging es dann aber Donnerstag Frueh weiter in Richtung Wueste. Wir entschieden uns die Eyre Peninsula hinunterzufahren um und die schoenen Straende etc anzuschauen.
Wir schafften es bis an die suedlichste Spitze der Halbinsel in den Coffin Bay National Park, wo wir wieder unser Zelt aufschlugen. Es ist immer schoen am naechsten Morgen im Tageslicht zu sehen, wo man uebernachtet hat. Auch hier die totale Ueberraschung: Coffin Bay war wirklich richtig schoen! Leider das Wetter aber nicht so sehr, also Schwimmen am Strand fiel erstmal flach.
Und dann ging es auch schon weiter.
Wir fuhren schliesslich bis kurz vor die Wueste in den naechsten Nationalpark zum Schlafen. Ich muss wohl jetzt nicht bei jedem Nationalpark erwaehnen, wie schoen er ist :-) Glaubt mir einfach! So nah der Natur zu sein hat was ;)
Die Eyre Peninsula war insgesamt eher ein Reinfall (Aber nur aufgrund des schlechten Wetters), Bei Regen und Kaelte sind Strandbesichtigungen einfach nicht so der Hit!
Freitag ging es dann schliesslich ab in die Wueste. Unser Zelt schlugen wir diesmal richtig zivilisiert auf einem Campingplatz auf, wo wir erstmal ordentlich den vorhandenen Strom ausnutzten um all unsere Handys (die in der Wueste aufgrund fehlendem Empfang eig umsonst waren) und Kameras aufzuladen.
Den Abend verbrachten wir damit in unserem Zelt einen Film zu schauen und um punkt zwoelf wurde mir natuerlich ein staendchen zum Geburtstag gesungen und Kuchen angeschnitten! Ein Geburtstag in den Nullabor Plains ist schon was anderes als zu Hause mit all seinen Freunden ;-) Aber einmal reicht! Naechstes Jahr werde ich wieder richtig feiern.
Am naechsten Morgen goennten wir uns dann auch ein ausgedehntes Fruehstueck (zur Feier des Tages) und machten uns weiter auf den Weg durch die oede Landschaft der Nullarbor Wueste. Wir hielten lediglich an den Klippen, die am Meer entlang fuehren und einem Aussichtspunkt mit Blick auf die Riesigen Duenen - reicht um ein wenig Abwechslung zu bringen.
Unser Campingplatz an diesem Abend war mehr ein riesengrosser Parkplatz an der Strasse als ein Campground, aber es war trotzdem ein schoener Geburtstagsabend mit Kerzen, Kuchen und kleinen Geschenken :-) (Eigentlich nur Suesses aber ein Ueberraschungsei reicht schon um mein Herz hoeher schlagen zu lassen).
Sonntag waren wir dann endlich wieder aus der Wueste raus!!! Handyempfang hatten wir leider immer noch nicht, aber was solls. Die Nacht verbrachten wir am Lucky Bay National Park. WUNDERSCHOEN!
Nachts hoerten wir nichts ausser Meeresrauschen und morgens standen wir puenktlich zum Sonnenaufgang auf - ueberzeugt euch selbst .. die Farben sind nicht bearbeitet!

So.. meine Zeit wird knapp.. Gleich macht Der Internetladen hier zu deswegen beeile ich mich.

Die highlights der kommenden Tage waren definitiv die Straende und unsere Klettertour auf einen 61 Meter hohen Baum (ich hab mich noch nie so gefuerchtet).

Ausserdem haben wir uns noch eine riesssige Hoehle An der Westkueste angeschaut und viele weitere Nationalparks gesehen.

Nach 9 Tagen Fahrt kamen wir endlich wieder in der Zivilisation an (erstes Zeichen: Es gibt Mc Donalds) und ich bin jetzt schon begeistert von der Westkueste.

Und das war erst der Anfang - der spannende Teil kommt noch! Montag geht es weiter auf Tour und ihr duerft euch freuen: Auch Australien bleibt nicht Steffifrei!!! Morgen Abend fliegt sie hier nach Perth und begleitet uns nach Darwin.. JUHUUU!

liebe Gruesse nach Deutschland

und ich hoffe ihr habt nicht zu lange gewartet

eure Sina

Sonntag, 26. April 2009

On the Road again....

So meine lieben Freunde,
Die Zivilisation hat mich wieder - sprich: Handyempfang, Bankfilialen, Post, Supermaerkte und und und! Alles was das gute Menschenherz so begeht. So wurde heute also als erstes mal eingekauft.
Endlich habe ich wieder geliebte Kopfhoerer (meine hatten leider den Geist aufgegeben, was mich beim Arbeiten auf der Mandelfarm nicht gerade mental unterstuetzt hat... Die Langeweile war nicht mehr zu ueberbieten) und eine neue Sonnenbrille.
An eines durfte ich mich als Backpacker schon gewoehnen - Kaufe dir nie teures Gut - es geht sowieso kapputt!
Ueber eine Sache bin ich besonders erschuettert und da muss ich jetzt gerade mal eine Minute trauern und meinem Frust freien Lauf lassen:
Meine geliebte Kamera (CANON IXUS gekauft vor 5 Monaten) ist kaputt gegangen. :-( Nicht fatal kapputt.. Nein... Mein Objektiv war etwas verdreht und bei dem Versuch die Kamera zu reparieren hat ein Englaender in Nyah West den Linsen aufsatz falsch heruntergenommen, so dass er nicht mehr drauf geht.
Nunja.. das Objektiv habe schliesslich ich selbst wieder repariert indem ich es einmal um 20 Grad gedreht hatte, aber der Linsenaufsatz ist nun kapputt und geht nicht mehr draufzusetzen.
Was mache ich jetzt? In 2 Tagen kann mir hier niemand die Kamera reparieren!!! Der Englaender hatte so ein schlechtes Gewissen, dass er mir 100 Dollar in die Hand gedrueckt hat, aber das wollte ich dann auch nicht annehmen. Seufz.. Nunja. Ihr kriegt also bald meine Kamera nach hause geschickt mit meinen Fotos zusammen (an Mama und Papa).
Ich habe Gott sei Dank noch meine alte Kamera als Ersatz bei mir (eigentlich fuer Tage am Strand gedacht, um meine neue nicht zu zerkratzen) - aber NAJA... genug getrauert!
jetzt zu den guten Nachrichten:
Wir haben ein funktionstuechtiges Auto gefunden!
2500 Dollar kostet der Spass und es ist ein Ford Falcon aus dem Jahre 1993 mit Hybridantrieb (Gas kostet hier schlappe 27 Eurocent pro Liter), er hatte erst vor 40 Tagen ein komplettes Checkup und schnurrt wie ein Kaetzchen. Wir kaufen den Wagen vorraussichtlich einem aelteren Schweizer ab, der damit fuer einen Monat rumgetourt ist und sehr vertrauenswuerdig scheint. Zumindest hat er uns (hoffentlich) auf jeden Schaden - welche sich aber nur auf auessere Kratzer beschraenken) hingewiesen und Campingausruestung haben wir auch dabei. Fuer die 2500 Dollar wird er mit uns auch zum Strassenverkehrsamt gehen, da der gute Mann schon aus eigener Erfahrung weiss wie das Umschreiben funktioniert.
Morgen schauen wir uns das Auto nochmal mit unserem schwedischen Mitreisenden an und dann werden wir hoffentlich zu viert unser eigenes Gefaehrt gekauft haben.
Jetzt moechte ich euch nicht mehr lange mit unwichtigen Details langweilen..
Hier ist ein Foto von unserer letzten Nacht in Nyah West (welche wir allerdings in Swan Hill - einer groesseren Stadt ca 15 Minuten entfernt von dort gefeiert haben)

Es lebe das Landleben
Und es lebe mehr die Zivilisation!

Zu guter Letzt: ein Hoch auf Findus (Kristins kleinen suessen Kater), welcher leider diese Woche von uns gehen muss. Ich hatte ihn fest in mein Herz geschlossen, aber er muss von seinem Leiden erloest werden!

Das wars von mir
liebe Gruesse
eure Sina

Ps: in 5 Tagen wird die Sina 20! :-D